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Konzertbericht BigBand
Konzertbericht von Laura Sonnabend, 13b „Merken Sie sich diesen Moment!“ Großartige Stimmung in der ausverkauften Aula der Leibnizschule, das Publikum swingt, im bunten Scheinwerferlicht gibt die Big Band ihr Bestes - Markus Gück hat Recht. Es ist ein merkens-, ja bemerkenswerter, ganz besonderer Moment, der Höhepunkt eines grandiosen Konzertes. Wenn man bei solch einem Konzert überhaupt von e i n e m Höhepunkt sprechen kann… Wie jedes Jahr spielte auch 2009 wieder die Big Band in der Leibnizschule und begeisterte am 13. und 14. November das Publikum. Eröffnet wurde das Konzert von vier Songs der Basic Band, den Nachwuchstalenten, die nie fehlen dürfen und die Zuhörer mit >>Tuxedo Junction<< und >>Christopher Columbus<< begrüßten, mit >>Stand by me<< die Aula in warmes Licht tauchten und schließlich mit der >>Muppets Show< ihr fetziges Talent bewiesen. „Altes Haus, voll Musik…“ – für jedes Konzert ein Muss: die Hymne der Leibnizschule, hier als erster Song der Big Band in einem lateinamerikanischen Arrangement von Markus Gück, dem Leiter des Ensembles. Von nur e i n e m Höhepunkt kann man auch noch aus weiteren Gründen nicht sprechen, möglicherweise eher von d r e i e n, den Sängerinnen: Damaris Kosack, die mit >>All of me<< und besonders >>I’ve got you under my skin<< direkt unter die Haut ging, Constanze Lutz, die >>Night&Day<< sang und mit >>Over the Rainbow<< ganz viel Gefühl bewies – und schließlich Moji Asjiboshin: ein mitreißendes >>Spinning Wheel<< und >>Eye of the Tiger<< - Rock und Swing zugleich. Die mittlerweile weit bekannte Big Band der Leibnizschule, die zuletzt beim HR-Wettebewerb den 2.Platz belegt hatte und Anfang Oktober auf Sylt eine Woche lang jazzte (daher auch der Titel, mit dem die Konzerte dieses Jahr überschrieben waren: Reif für die Insel), war jedoch in diesem Konzert nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch optisch ein echtes Highlight: So zum Beispiel die Saxophonics, die begeisternd demonstrierten, wie es möglich ist, den >>Entertainer<< zu sechst auf zwölf Instrumenten zu spielen – die Faszination war auf den Gesichtern der Zuhörer buchstäblich abzulesen. Weitere Songs waren Klassiker wie >>Harlem Nocturne<< oder >>Pink Panther<<, weiterhin >>Cute<< (gewidmet dem „süüßen“ Trompeter Benedikt) oder >>Pick up the Pieces<< als offizieller Abschluss. Als Instrumentalsolisten – neben vielen anderen, die natürlich ebenso hiermit gewürdigt sein sollen – waren besonders hervorzuheben Julia Laufer (Alt-Sax) mit diversen Parts, Christine Sattler (Tenor-Sax) als „Pinke Pantherin“ und Jonas Pielenhofer am Schlagzeug, der besonders bei >>Caravan<< und >>Sing Sing Sing<< gemeinsam mit der Band das Publikum mitriss und staunen ließ. Bei >>25 or 6 to 4<< waren alle drei Sängerinnen und die gesamte Big Band (diesmal übrigens mit dem neuen Musiklehrer Thomas Lichtmeß, als Verstärkung und siebte von sechs Trompeten) auf der Bühne vereint. Durch das Programm führte Markus Gück mit fetziger und unterhaltsamer Moderation. Das Publikum in eine Stimmung zu versetzen, in der – Reif für die Insel- die Realität verschwimmt, das vermag ganz besonders d i e s e Band, die auch nach mehreren Zugaben nicht nur f ü r, sondern m i t ihren Zuhören jazzte und der Leibnizschule wieder zwei unvergessliche Abende bereitete. „Merken Sie sich diese Moment!“ Es lohnt sich. Bearbeitet von: Antonija Jelcic und Sabina Gautam |
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