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Die Leibnizschule als Gymnasium
Der Begriff „allgemeine Bildung”Der im Schulgesetz verwendete Begriff der „allgemeinen Bildung” ist wenig konkret.An der Leibnizschule verstehen wir ihn so, dass die
An der Leibnizschule geht es uns also darum,
Dabei muss immer stärker die Einsicht wachsen, dass menschliches Erkennen endlich ist, dass zur eigenen Erkenntnis kritische Distanz zu wahren ist und dass unser Wissen stetigem Wandel unterliegt. Gleichzeitig muss die Einsicht reifen, dass ohne grundlegendes Wissen keine Erkenntnis möglich ist. Dieses Basiswissen hat das Gymnasium zu vermitteln. Abiturientinnen und Abiturienten müssen also mit dem Basiswissen sowie kommunikativer und sozialer Kompetenz so ausgestattet sein, dass sie in der Lage sind, unter Wahrung des eigenen Interessenschwerpunkts konstruktiv in einem Team zu arbeiten. Das Gymnasium will zwar keine „Enzyklopädisten” ausbilden, aber es muss seinen Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug mitgeben, das sie benötigen, damit sie etwa in einem Bewerbungsgespräch, in dem es immer auch um Fragen der „Allgemeinbildung” geht, mit Erfolg bestehen können. Im fachlichen Bereich wie im Bereich des täglichen Miteinander sollen die oben genannten Qualifikationen erreicht werden. Am Ende des Reifeprozesses steht der kenntnisreiche und mündige Bürger, der kritikfähig ist und gegenüber sich selbst und der Gesellschaft verantwortungsbewusst handelt. Es gilt also zu prüfen, was sich bewährt hat, und dieses zu pflegen, es gilt aber auch das zu ersetzen, was sich nicht bewährt hat. Wir achten also weiterhin auf die fachbezogen-wissenschaftliche Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler. Aber wir möchten auch, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, über den Tellerrand der Fächer und der Schule hinauszublicken, sich mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen und ihren Platz im sozialen Gefüge zu finden. Die Schule muss in ihrer Arbeit nicht auf jede gesellschaftliche Schwankung reagieren. Sie hat vielmehr die Aufgabe, Verlässlichkeit und Stetigkeit zu vermitteln. Pädagogik, wie wir sie verstehen, erschöpft sich nicht in der Reaktion auf das flüchtige Tagesgeschäft, sondern sie erfordert verantwortete Unabhängigkeit und ist auf Dauer angelegt. Nur dann kann die Schule im Rahmen ihrer Bildungsarbeit neben der Wissensvermittlung, auf der unbestreitbar ein Hauptakzent der gymnasialen Ausbildung liegt, auch die erforderliche Erziehungsarbeit leisten. |
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