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Unser Weg zum Schulprogramm
Die Vorgeschichte Bereits seit 1990 bestand an der Leibnizschule ein Ausschuss „Leibniz 2000”, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, das Erscheinungsbild der Schule zu verbessern und das Schulprofil zu schärfen. Nicht zuletzt auf seine Initiative hin wurde die Vierzügigkeit der Schule in die politische Diskussion eingebracht und durchgesetzt. Die damit verbundenen baulichen Maßnahmen wurden in die Wege geleitet. Dem Ausschuss war es außerdem ein Anliegen, die pädagogische Arbeit der Schule konzeptionell zu stärken. Besonderes Gewicht wurde zunächst auf den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium gelegt und eine neue Schulordnung wurde erarbeitet. Pädagogische Tage fanden statt zu folgenden Themen: „Wertewandel in der Gesellschaft und Bildungsauftrag des Gymnasiums”, „Das Lehrer-Schüler-Verhältnis”, „Fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht”. Seminare zum Kommunikationstraining und zur Organisationsentwicklung mit externen Experten wurden für das Kollegium in der Schule außerhalb der Unterrichtszeit angeboten. Aus diesen Erfahrungen erwuchs eine enge Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst, die zu einer intensiveren Beschäftigung mit Fragen der Lese-Rechtschreib-Schwäche, des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms (ADS) und der Kollegialen Fallberatung führte. Im November/Dezember 1998 - unter dem Eindruck der beginnenden Schulprogramm-Diskussion - wurden Eltern, Schüler und Lehrkräfte zu ihrer Sicht der Leibnizschule befragt, um eine Bestandsaufnahme zu erhalten. Dabei war nicht nur nach dem Ist-Zustand gefragt, sondern auch nach dem Soll-Zustand, also dem künftigen Profil der Schule. Das Ergebnis wurde den schulischen Gremien im Mai 1999 mitgeteilt. Der Fragebogen hielt sicher nicht wissenschaftlichen Kriterien Stand. Dies war auch nicht sein Ziel. Vielmehr ging es darum, Tendenzen zu erkennen und zu beschreiben. Etwa 1900 Fragebögen wurden ausgeteilt, 1335 kamen bearbeitet zurück (ca. 70 %). Die Aussagen zu den sechs Frageblöcken konnten also als signifikant gewertet werden. Die nachfolgenden Prozentzahlen beziehen sich auf die zu den einzelnen Fragen abgegebenen Voten.
zu I: Die gute Atmosphäre der Schule soll erhalten und, wo möglich, noch verbessert werden, damit die Zufriedenheit mit der Schule bei allen Beteiligten noch weiter anwächst. Dazu tragen als äußerer Rahmen sicherlich die Ergebnisse der Baumaßnahmen bei, emotional Aufgaben z.B. im sozialen Bereich, die von den Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts übernommen werden, und die ihr Verantwortungsgefühl für die Schule stärken sollen. Zu II: Aus den sehr heterogenen Aussagen ließen sich keine Ansatzpunkte für konkretes Handeln ableiten. Zu III: Die Kommunikation mit den Grundschulen wurde intensiviert (s. dazu den Beitrag „Übergang von Klasse 4 nach 5”). Zu IV: Auf Grund einer Elterninitiative wurde der Arbeitskreis LINK (Leibniz INitiative Komputer) ins Leben gerufen (s. dazu den Beitrag „LINK”). Das musikalische Angebot wurde erweitert: Die Leibnizschule ist inzwischen Schule mit Schwerpunkt Musik (s. dazu auch den Beitrag des Fachs Musik). Ab dem Schuljahr 2002/03 wird die Leibnizschule zur Erweiterung der Methodenkompetenz an der Fortbildungsmaßnahme „Pädagogische Schulentwicklung” (PSE) teilnehmen. Zu V: Die pädagogische Arbeit der Schule und die Zusammenarbeit mit den Eltern in Fragen der Erziehung ist und bleibt ein wichtiges Ziel. Die Schulordnung wurde um eine Präambel ergänzt, in der die Werte Achtung vor dem Mitmenschen, Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität konkretisiert sind. Zu VI: Die Leibnizschule hat die Begabungsförderung als einen Schwerpunkt ausgewiesen (s. dazu die Beiträge „Begabungsförderung” und „Verkürzte Schulzeit”). Die Arbeit im Ausschuss „Schulprogramm” In der Gesamtkonferenz vom 23. Mai 2000 gab der Ausschuss „Leibniz 2000” der Gesamtkonferenz sein Mandat zurück. Die Gesamtkonferenz berief einen Ausschuss „Schulprogramm”. Ihm gehören an:
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